Die Echinger Damen haben im Spiel gegen die favorisierten Bergkirchnerinnen nicht nur einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf erkämpft sondern vor allem sich selbst und den Zuschauern in der Halle bewiesen, dass die Mannschaft lebt!
Das Spiel begann sehr zerfahren. Und so fiel das erste Tor erst kurz bevor die 10. Spielminute begann. Bis zur Halbzeit verlief die Begegnung sehr ausgeglichen und es konnte sich keins der Teams mit mehr als einem Tor absetzen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen mit dem 5:7 die erste Zweitoreführung, die auch gleichzeitig das Halbzeitergebnis darstellte.
Bergkirchen konnte nach Wiederbeginn noch einen Treffer zum 5:8 drauflegen. Dann jedoch drehten die Gastgeberinnen mit einem tollen 5:0-Lauf den Spieß um und gingen ihrerseits mit 10:8 in Führung. Díe Gäste konnten jedoch wieder ausgleichen und so blieb es bei einem sehr engen Spiel.
Zwei Minuten vor Ende schien sich abzuzeichnen, dass der große Kampf der Echingerinnen evtl. nicht belohnt werden könnte. Denn Bergkirchen hatte soeben das 14:15 erzielt und außerdem mußte man aufgrund einer Zweiminutenstrafe das Spiel in Unterzahl beenden. Das Trainerteam appellierte in einer Auszeit nochmals an die Mannschaft, dass auch in Unterzahl mindestens der Augleich noch möglich ist.
Der Einsatz wurde belohnt und Carina Preischl faßte sich ein Herz und erzielte den viel umjubelten Ausgleich. Doch noch war das Spiel nicht beendet und Bergkirchen hatte noch ca. 30 Sekunden Zeit für den erneuten Führungstreffer. Dieser gelang jedoch gegen eine starke Abwehr nicht mehr.
So bleibt als Fazit festzuhalten, dass erneut eine sehr starke Abwehr- und Torhüterleistung der Grundstein für nur 15 Gegentore und damit den wichtigen Punktgewinn war. Natürlich lieferte man erneut keine spielerische Glanzleistung ab, aber gerade in der zweiten Halbzeit war auch im Angriff ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Wenn es gelingt den gezeigten Teamspirit, der bis in den letzten Winkel der Echinger Dreifachturnhalle zu spüren war, auch in den verbleibenden Spielen aufs Parkett zu bringen, dann sollte es auch gelingen in den nächsten Spielen die noch nötigen Punkte einzufahren.
Gut diesmal auch, dass sich 6 von 9 Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnte, und so die "Last" des Torewerfens auf mehrere Schultern verteilt wurde.
Danke auch an Steffi Leinweber, die sich als Backup für Meli Schild zur Verfügung stellte!
Für Eching spielten:
Melanie Schild, Stefanie Leinweber, Simone Sasse (1), Daniela Preischl (1), Simone Schwarz, Pia Schneiderbanger, Stephanie Geil (2), Daniela Greinöcker (2/1), Stefanie Dette , Marita Meßli (3), Carina Preischl (6),